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Hotel Lamark at Facebook
Gaumenfreuden auf höchstem Niveau
Zur Einstimmung und zum Vorfreuen lesen Sie hier, was Restaurant-Kritiker über unser Hauben-Restaurant in Hochfügen schreiben:


Gault Millau 2018 schrieb:
Alexander 18/20

Alexander Fankhauser ist ein Ritter in schimmernder Rüstung, wenn es darum geht, dem Zillertal eine Imagekorrektur zu verpassen und im Tourismus auf Kultur und Qualität zu setzen. Es ist noch nicht so lange her, da war das fast noch ein Widerspruch in sich. Jetzt gibt es im Tal spannende Kulturinitiativen in Stumm und Fügen. Die Literaturfestivals „Stummer Schrei“ und „Steudltenn“ sind hochklassig und bei Letzterem hat sich Fankhauser mit seinem Restaurant im Lamark aktiv beteiligt. Das Alexander im Lamark wird indes unbeirrbar auf sensationell hohem Niveau bekocht und immer noch gelingt es der Crew, den Spagat zwischen – meist bodenständiger – Pensionsküche für die Hotelgäste und anspruchsvoller À-la-carte-Küche zu meistern. Beim großen Menü wird gleich beim Auftakt die große Meisterschaft sichtbar. Fankhauser startet mit Blutwurstkrapferl mit Apfelkren und Kaisergranat, glaciertem Chicorée und Gänseleber und zeigt, dass es durchaus Sinn ergibt, regionale Tradition mit frischem Wind aus der jungen, modernen internationalen Küche aufzuwerten. In gleicher Manier geht es weiter, bis schließlich beim (zweiten) Fischgang ein Steinbuttfilet auf Rotwein mit Schweinskrusteln und Polenta aus der Küche gebracht wird. Bei dem Gang kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dass der Butt auf den Punkt und perfekt gegart kommt, ist dabei eigentlich selbstverständlich. Vielmehr ist es die Kombination, die zwar ungewohnt ist, aber wie selbstverständlich auf dem Teller liegt, und die Freude daran, die mit jedem Bissen größer wird. Das Kalb wird dann in zwei Gängen serviert. Zuerst kommt ein gefüllter Paprika (ernsthaft) mit Tomaten, dann zweierlei vom Filet mit Périgord-Trüffel. In der Umsetzung spürt man die sichere Hand, im Ganzen aber die Meisterschaft. Das Gericht ist bis ins Letzte durchdacht und vollendet.



A la Carte 2018 schrieb:
97/100 Punkte *****

Durch seine Fernsehhauftritte ist Alexander Fankhauser sprichwörtlich bekannt wie ein bunter Hund. Dabei wird gerne übersehen, wie hochkarätig seine Küche ist, die an einem Ort auf 1.500 Metern Seehöhe erst einmal das geneigte Publikum finden muss. Dort, im Sporthotel Lamark, ist das Niveau nun schon viele Jahre lang eines der besten. Die Stube ist gemütlich, ausgestattet mit viel, teils barock arrangiertem Fichtenholz, beigen Polstermöbeln und Terracotta-Boden. Was Alexander Fankhausers Küche hier bietet, ist schlicht große Kochkunst. Perfektes Handwerk, tolle und innovative Interpretationen von Klassikern, immer leichtfüßig, stimmig, dennoch spannend und mit entsprechender Tiefe – wirklich herausragend. Das ist mitunter auch alte französische Schule, selbstverständlich auf zeitgemäßem Niveau. Ein Gericht wie Blutwurstkrapferl mit Kaisergranat und Apfelkren zeugt davon, wie gekonnt und leichtfüßig die Küche hier agiert – in Summe perfekt balanciert und angerichtet. Glacierter Chicorée mit Gänseleber oder Steinbutt auf Rotwein mit Schweinskrusteln und Polenta sind weitere Beispiel für diesen Reigen an Gerichten, der stimmig und spannend komponiert ist. Die Weinkarte ist das passende Pendant zur Küche, gleichermaßen ambitioniert und mit Tiefe ausgestattet. Der Schwerpunkt gilt Österreich, mit vielen ausgesucht guten Namen und einem eigenen Teil für berühmte rote Cuvées. Auch über die glasweise Auswahl können wir nur das Beste sagen, ebenso über die Beratung durch die sehr nette Sommelière. Keine Frage, dieses Lokal ist eine weite Anfahrt absolut wert. Schön, dass man das neuerdings auch wieder im Sommer machen kann.




Krone des Genießens
Krone des Genießens
07.12.2017 bis 08.04.2018

2 Tage
ab 555,- Euro